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Wildkrautbeseitigung

Ungeplanter Pflanzenbewuchs auf Gehwegen und Verkehrsflächen können zu Sicherheitsproblemen führen. Wachsen Sämlinge in Pflasterfugen, wird die Befestigung langfristig geschädigt. Wildkräuter in harmonisch gestalteten Pflanzbeeten stören den Gesamteindruck und behindern die erwünschten Arten.

Auf Nichtkulturland und auf Kulturflächen, die für die Allgemeinheit zugänglich sind, sowie überall, wo der Einsatz von Herbiziden nicht erlaubt oder unerwünscht ist, ist Wildkrautmanagement unumgänglich, entsprechend groß ist das Interesse der kommunalen Entscheider an diesem Thema.

Kommunale Pflegekonzepte müssen sowohl die gesetzlichen Vorgaben berücksichtigen als auch die Funktion und den Zustand der Flächen realistisch beurteilen. Vorab wird geklärt, welcher Verunkrautungsgrad toleriert werden kann. Ist Unkrautbekämpfung auf befestigten Flächen aus Gründen der Sicherheit oder des Bautenschutzes notwendig, bieten sich die mechanischen und thermischen Verfahren an.

MechanischeVerfahren 

Regelmäßiges Kehren lässt erst gar nicht so viel Unkraut aufkommen, denn Jungpflanzen und Samen werden einfach weggefegt.

Allerdings entscheidet die Einsatzhäufigkeit der Kehrvorgänge über den Erfolg.

Ist das Wildkraut schon hoch gewachsen, können nur noch Unkrautbürsten und -besen etwas ausrichten. Sie reißen den Bewuchs aus oder kratzen ihn ab, wodurch jedoch empfindliche Bodenbeläge Schaden nehmen können. Ohne integrierte Kehr-Saugfunktion an der Trägermaschine müssen die Flächen nachträglich noch saubergemacht werden.

Um bspw. Moose und kleinere Unkräuter nicht mit Stahlzopfbürsten entfernen zu müssen, werden die Wildkrautbürsten aus verschiedenen Materialien angeboten. Ihre Borsten können z.B. auch aus Kunststoff, Draht oder einer Kombination aus Stahl und Kunststoff bestehen.

Rotierende Tellerbürsten werden deshalb vorwiegend eingesetzt, weil sie geschwenkt auch Wegränder, Ecken und Winkel erreichen.

Walzenbürsten eignen sich vor allem für ebene Flächen, Federzinken kämmen die Wildkräuter aus.

Vorteile:
• Geeignet für starke Verunkrautung
• Wirkung sofort sichtbar
• Einsatz unabhängig von Witterung

Nachteile:
• Schwierig auf unebenen Flächen
• Belastung bei Handbetrieb (Vibration, Rotation)
• Emissionen: Feinstaub, Lärm, Steinschlag
• Fugenmaterial könnte entfernt werden

Thermische Verfahren

 Thermische Verfahren zur Unkrautentfernung lassen sich auf allen Oberflächenbelägen, die nicht schmelzen, einsetzen. Durch die erzeugte Hitze wird das pflanzliche Eiweiß zerstört und auf der Bodenoberfläche befindliche Unkrautsamen können auf diese Weise keimunfähig werden.

Je nach Art des Wildkrautes wird schon bei Temperaturen von über 60 °C die Zellstruktur im Blattwerk zerstört. Das daraufhin von der Wurzel in die Blattzellen geförderte Wasser verdunstet und führt nach wenigen Tagen zum Austrocknen der Oberflächenstruktur.

Solange die welke Blattmasse nicht weggebürstet wird, versucht die Wurzel bis zur Ermüdung Wasser in die Blattzellen zu befördern. Dadurch wird schlussendlich auch die Schädigung der Wurzel erreicht.

Sinnvoll ist diese Technologie, wenn die Wildkräuter nicht höher als 5-10 cm sind. Die ersten Einsätze sollten daher schon im Frühjahr gefahren werden. Ca. 3-5 Behandlungen pro Jahr werden empfohlen.

Einen Vorzug haben alle thermischen Methoden: Sie sind auch auf wassergebundenen Wegen, bspw. auf Schotter oder auf dem roten Sand von Sportplätzen anwendbar, wo Kehrmaschinen nicht zum Einsatz kommen können.

Vorteile:
• Einsatz auf wassergebundenen Flächen
• Wirkung auf unebenen Flächen
• Tiefenwirkung (begrenzt)
• Zusätzlicher Reinigungseffekt

Nachteile:
• Logistik und Handhabung anspruchsvoll
• Hoher Energieverbrauch
• Erfolgskontrolle erst nach einigen Tagen
• Nachreinigung erforderlich

Legen Sie das gewünschte Pflegeziel fest!

Pflanzen der Trittvegetation wachsen auf lebensfeindlichen Standorten. Sie sind tolerant gegen Bodenverdichtungen, Schadstoffe, Hitze und Tritt.

Oft sind sie auch Folge von Baumängeln, daher ist eine frühzeitige Straßen- und Wegesanierung empfehlenswert.

Wildkraut passt sich häufiger Bekämpfung durch einen kurzen Lebenszyklus, unterirdischer Überdauerungsorgane und einer hohen Vermehrungsrate an.

Es empfiehlt sich daher ein Pflegeziel festzulegen. Je sauberer das Erscheinungsbild gewünscht wird, um so höher ist der Reinigungsaufwand, d. h. die Verfahren zur Wildkrautbeseitigung müssen mehrmals im Jahr zum Einsatz kommen.

Mit nur einer einzigen Anwendung ist man ganz schnell wieder bei der ursprünglichen Ausgangssituation angelangt.

Legen Sie das gewünschte Pflegeziel fest!

Pflanzen der Trittvegetation wachsen auf lebensfeindlichen Standorten. Sie sind tolerant gegen Bodenverdichtungen, Schadstoffe, Hitze und Tritt.

Oft sind sie auch Folge von Baumängeln, daher ist eine frühzeitige Straßen- und Wegesanierung empfehlenswert.

Wildkraut passt sich häufiger Bekämpfung durch einen kurzen Lebenszyklus, unterirdischer Überdauerungsorgane und einer hohen Vermehrungsrate an.

Es empfiehlt sich daher ein Pflegeziel festzulegen. Je sauberer das Erscheinungsbild gewünscht wird, um so höher ist der Reinigungsaufwand, d. h. die Verfahren zur Wildkrautbeseitigung müssen mehrmals im Jahr zum Einsatz kommen.

Mit nur einer einzigen Anwendung ist man ganz schnell wieder bei der ursprünglichen Ausgangssituation angelangt.

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